Lösungen
IMP Anwenderforum vom 10. Nov. 2011
IMP Importplattform im Überblick
IMP-Vorteile für Spediteure
IMP-Vorteile für Carrier
IMP - Abwicklung der Transshipments
IMP Import Message Platform
Bessere Planbarkeit: Hamburger Seehafenverkehrswirtschaft profitiert durch die Inbetriebnahme der Importplattform
Mit dem Start der Importplattform (kurz IMP) werden die Abfertigungsprozesse im Hamburger Hafen weiter beschleunigt. Die IMP ist eine intelligente, elektronische Plattform, durch die der Informationsaustausch zwischen den Beteiligten schneller und weitgehend automatisiert erfolgt und der Importprozess insgesamt effizienter abgewickelt werden kann. Frühzeitige und umfangreiche Statusinformationen an alle Transportpartner - z.B. veränderte Schiffsankünfte - verbessern die Planungs- und Dispositionsmöglichkeiten. Folgeprozesse können gezielt angestoßen und Ressourcen zeit- und ortgerecht geplant werden. Engpässe, die beispielsweise durch Verspätungen und außerplanmäßige Anläufe von Containerschiffen entstehen, können frühzeitig – im Kontext zur Ware - erkannt und weitgehend entschärft werden.
Die Importplattform komplettiert die Servicepalette von DAKOSY, ist in ihren Rechenzentren implementiert und daher von allen beteiligten Unternehmen problemlos erreichbar. Sie unterstützt als Single Window die branchenindividuellen Anforderungen der Carrier, Kaibetriebe, Spediteure, Transporteure und aller involvierten Behörden sowie der jeweiligen Importeure. Für jeden Importvorgang wird ein Datenpool gebildet, in dem alle Informationen unter einer festen IMP-Referenz zusammengeführt und für alle Folgeverfahren (Behördenanmeldungen, Transportabwicklung etc.) neu zusammengesetzt werden. Aktuelle Statusinformationen ergänzen die Informationsbasis. Workflows können hinterlegt werden, durch die bestimmte Folgeverfahren (z.B. Behördenanmeldungen) auch automatisiert werden.
Durch die IMP ergeben sich Vorteile für alle Transportpartner. Ist den Terminals zum Beispiel bereits vor Ankunft der Schiffe bekannt, wann und mit welchen Verkehrsträgern der Hinterlandtransport erfolgen soll, ist eine weitere Optimierung der Yardplanung möglich. Sind die LKW-Fahrer ebenfalls durch Statusinformationen über die Abholbereitschaft der Container informiert, können sie zeitgenau die Terminals ansteuern. Staus an den Terminals lassen sich reduzieren und die Straßenauslastung insgesamt verbessern. Die Spediteure werden von der IMP mit vielen Statusinformationen versorgt, durch die sie ihre Partner effektiver in die Abläufe einbinden, Folgeprozesse gezielt anstoßen und Kunden informieren können.
Die IMP ist das Ergebnis einer 2004 ins Leben gerufenen Projektgruppe bestehend aus namhaften Vertretern der Hamburger Hafenwirtschaft unter der Federführung von DAKOSY. Einen zusätzlichen Schub erhielt die Arbeit der Projektgruppe durch das Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ISETEC II im Rahmen des Projekts „LPM – Lean Port Management“. (ISETEC II steht für Innovative Seehafentechnologien)
Downloads: IMP-Produktblatt, IMP für Spediteure, IMP für Makler/Carrier


