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IMP - Newsletter

Alle Newsletter finden Sie auch auf unserer Homepage. Dort gelangen Sie zur englischen Version des Newsletters.

Mit dem Newsletter 09/2020 informieren wir Sie über Neuigkeiten in der Import Message Platform. Das IMP-Release 10.0.0 umfasst Verbesserungen und Korrekturen, die mit den Wartungsarbeiten in der Nacht zum 11.11.2020 aktiviert werden. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise und Ankündigungen.

Implementierungshandbücher sowie Informationen zur IMP finden Sie im Internet auf den folgenden Seiten:

Informationen und Implementierungshandbücher zur IMP:   http://www.imp-hamburg.de.

Anwendung IMP-Direct:                                                          http://www.imp-direct.de.

Eine vollständige Übersicht behobener Bugs und kleinerer Verbesserungen entnehmen Sie bitte den Release-Notes in IMP-Direct, die Sie dort erreichen können über das Menü „Hilfe > Release-Notes”.


Inhalt

Allgemeine Hinweise

  • Neuer Terminalcode FKZ

Hinweise für Spediteure

  • Erweiterung der CSV-Schnittstelle für Verfügungen (CSV Upload)
  • Neue Version 1.5.6 der XML-Statusnachricht

Hinweise für Carrier

  • Umsetzung von ATLAS-Fehlermeldungen / neuer Fehlercode 901
  • Neu: Prüfung der Gültigkeit von EORI-Nummern
  • Update: Prozessbeschreibung Transshipment in der IMP
  • MRN-Prüfung im Importmanifest
  • Neuer Statuscode 776 = Storno wegen Ungültigkeitserklärung
  • Zurückmelden der BGM-Referenz bei ATLAS-Fehlermeldungen

    Terminübersicht

    • Zusammenfassung der IMP-relevanten Termine

    Allgemeine Hinweise

    Neuer Terminalcode FKZ

    Aus organisatorischen Gründen setzt die IMP am Unikai den Terminalcode OSW in den neuen Terminalcode FKZ (Frucht- und Kühlzentrum) um, wenn das Manifest von einem der Reeder Maersk (MAE2), Hamburg Süd (HSA) oder MSC (BER) gesendet wurde. Statusmeldungen zu den jeweiligen Containern werden dann mit dem Code FKZ übermittelt.


    Hinweise für Spediteure

    Erweiterung der CSV-Schnittstelle für Verfügungen (CSV Upload)

    Die CSV-Schnittstelle für Verfügungen wurde um eine Mailadresse und fünf Status erweitert.

    Im folgendem Beispiel wurden die neuen Felder fett markiert:

    Die bisherigen Felder für die E-Mail-Benachrichtigung können Sie weiterhin verwenden. Die neuen Datenfelder bieten mehr Flexibilität: Zu der angegebenen E-Mail-Adresse können bis zu fünf Statuscodes frei ausgewählt werden.

    Neue Version 1.5.6 der XML-Statusnachricht

    Die IMP-StatusMessage wird bei den Statusnachrichten 930 (vorzeitige ATB) und 934 (ATB bestätigt) auf Positionsebene um die MRN aus einer eventuell vorhandenen summarischen Eingangsanmeldung ergänzt. Diese Information kann dann z. B. in einer späteren ZAPP-Anmeldung mit dem Anmeldefall MIT verwendet werden, in der sowohl die ATB-Nummer als auch die MRN Pflichtangaben sind.

    Die neue Version wird im Februar 2021 in Betrieb genommen. Über den genauen Termin informieren wir in einem der folgenden Newsletter.

    Das Implementierungshandbuch finden Sie auf den o. g. Seiten sowie direkt über:

    Statusmeldung (Beschreibung der XML-Nachricht)


    Hinweise für Carrier

    Umsetzung von ATLAS-Fehlermeldungen / neuer Fehlercode 901

    Zurzeit gibt es bei der SumA-Anmeldung einige Fehlernachrichten, die mit keinem detaillierten Fehlertext, sondern mit "Unspezifizierten Fehler" zurückgemeldet werden. Es werden jetzt sukzessiv diese Fehler durch verständliche Fehlertexte ersetzt.
    Im ersten Schritt betrifft dies die Änderung der EORI oder Niederlassungsnummer des Gestellenden, die bei einer bestehenden ATB nicht zulässig ist (Fehler 901).

    Neu: Prüfung der Gültigkeit von EORI-Nummern

    Gelegentlich kommt es vor, dass ungültige oder fehlerhafte EORI-Nummern übermittelt werden. Das führt dann dazu, dass eine ATB nicht bestätigt wird oder dass die summarische Ausgangsanmeldung zu einer S-Nummer nicht erstellt wird. Um Sie möglichst früh im Anmeldeprozess auf mögliche Probleme hinweisen zu können, werden die EORI-Nummern in den Manifestdaten künftig mithilfe eines WebServices der EU auf Ihre Gültigkeit hin geprüft. Diese Prüfung wird nur auf solche EORI-Nummern angewendet, die für die Prozesse in der IMP relevant sind:

    • Shipper: NAC+CZ
    • Consignee: NAD+CN
    • Verfügungsberechtigter: NAD+AG (nur im Import-Manifest)

    Wenn der WebService nicht erreichbar ist, wird die jeweilige EORI wie bisher akzeptiert und verarbeitet.

    Update: Prozessbeschreibung Transshipment in der IMP

    Die Beschreibung des Transshipment-Prozesses in der IMP liegt nun in der aktualisierten Version 2.2 vor. Wesentliche Änderung ist hierbei der Wegfall der Regel R6, die unter bestimmten Voraussetzungen dazu führte, dass keine ZAPP-Anmeldung erstellt werden konnte. Problematisch waren Routen mit Ladehafen und Bestimmungsland in der EU und einem Zwischenstopp außerhalb der EU, z. B.:

    • Polen               - Ladehafen in der EU
    • Marokko           - nächster Löschhafen, dort Umladung der Ware
    • Spanien           - Bestimmungsland in der EU

    Diese Kombination löste beim Versuch, im Transshipment-Prozess eine B-Nummer zu erzeugen, die Fehlermeldung „KENNZ SUMA EINGANG – BEFREIUNGSGRUND“ aus. Da keine MRN aus einer ICS-Anmeldung vorliegt, muss in einem solchen Fall jedoch eine S-Nummer erstellt werden. Die Regel R6 wurde daher nach Rücksprache mit dem Zoll (AG30) entfernt, so dass nun auch der oben beschriebene Fall automatisiert angemeldet werden kann.

    Sie finden die Prozessbeschreibung auf www.imp-hamburg.de unter „Dokumentation / Bedienerdokumention“ oder direkt über diesen Link.

    MRN-Prüfung im Importmanifest

    Zusätzlich zur bisherigen Prüfung der MRN aus einer ICS-Anmeldung (Import Control System) werden jetzt auch die MRN-Positionsanzahl, die erste Eingangszollstelle, das ETA der ersten Eingangszollstelle und die IMO-Nummer geprüft. Voraussetzung hierfür ist, dass die MRN über das von DAKOSY betriebene Produkt ZODIAK-ICS erstellt wurde. Nur dann kann die IMP einen Abgleich der Daten vornehmen. Sollte die MRN nicht über diese Anwendung erstellt worden sein, finden die formalen Prüfungen in gewohnter Weise statt.

    Folgende Fehlercodes werden vergeben:

    • 391: Die angegebene Eingangszollstelle passt nicht zur MRN
    • 392: Das angegebene ETA der Eingangszollstelle passt nicht zur MRN
    • 393: Die angegebene IMO-Nummer passt nicht zur MRN
    • 394: Die MRN hat nicht so viele Positionen wie angegeben

    Der Prüfservice war vorübergehend ausgesetzt worden, und wird nun wieder aktiviert, um Sie wieder frühzeitig auf Fehlersituationen hinzuweisen. Derzeit können diese Fehler erst mit der Bestätigung einer ATB aus ATLAS zurückgemeldet wurden, während sie künftig bereits bei Eingang des Manifestes geprüft werden und Ihnen somit mehr Zeit zur Fehlerbehebung zur Verfügung steht.

    Aus organisatorischen Gründen wird diese Prüfung erst im Laufe des 11.11.2020 aktiviert

    Neuer Statuscode 776 = Storno wegen Ungültigkeitserklärung

    Im Falle einer Ungültigkeitserklärung/Stornierung der ASUMA nach Überlassung, wird die S-Nummer ebenfalls storniert und entsprechend der neue Status: "776=Storno wegen Ungültigkeitserklärung" versendet.

    Zurückmelden der BGM-Referenz bei ATLAS-Fehlermeldungen

    In der APERAK zu Fehlermeldungen aus ATLAS wird jetzt die BGM-Referenz zurückgemeldet. Als Referenz wird immer die erste Nachrichtenreferenz des BL genommen.

    Das betrifft folgende Elemente in der Nachricht:

    RFF+ANK

    RFF+ACW

    RFF+AGO


    Terminübersicht

    Zusammenfassung der IMP-relevanten Termine

    Beschreibung

    Testsystem

    Produktion

    Wartungsarbeiten IMP (Release 10.0.0)

     

     

    10.11.2020

    22:30 – 24:00 Uhr

    Wartungsarbeiten IMP (Release 10.1.0)

     

    08.12.2020

    22:30 – 24:00 Uhr

     

     

    Hamburg, den 9. November 2020

    DAKOSY Datenkommunikationssystem AG Phone + 49 40 370 03 - 0 Sitz der Gesellschaft: Hamburg, HRB 78314
    Mattentwiete 2, 20457 Hamburg Fax + 49 40 370 03 - 370 Aufsichtsrat: Jens Hansen (Vors.)
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