Automatisierte Zollprozesse bei TRIXIE Heimtierbedarf

DAKOSY-Pressedienst (Jan. 2020)

Tierliebhaber auf der ganzen Welt schätzen schönes, funktionales und wertiges Zubehör für ihre Haustiere, denn für ihre vierbeinigen Freunde wollen sie meist nur das Beste. Doch wie kommt der Heimtierbedarf eigentlich zum Händler unseres Vertrauens?

Ein Anbieter mit internationaler Leuchtkraft in diesem Segment ist die in Tarp, nahe der dänischen Grenze ansässige TRIXIE Heimtierbedarf GmbH & Co. KG. Mit einem Sortiment von über 6.500 Artikeln für Hunde, Katzen, Vögel, Kleintiere, Fische und Reptilien ist sie europäischer Marktführer. Die Artikel werden auf dem Seeweg über den Hamburger Hafen aus Fernost importiert, zwischengelagert und an Händler in der ganzen Welt versendet. Bei der Abbildung der Logistikprozesse inklusive der Zollorganisation ist das Unternehmen gut aufgestellt. Seit November 2018 nutzt TRIXIE die Logistikanwendung DAKOSY GE für die Abwicklung der ATLAS-Zollverfahren Import, Export und NCTS.

Die Wahl eines neuen Zollsoftwaredienstleisters war erforderlich geworden, da der vorherige sich aus dem ATLAS-Geschäft zurückgezogen hatte. Persönliche Empfehlungen und der hohe Bekanntheitsgrad als ATLAS-Softwareprovider führten die Entscheider zu DAKOSY. „Für uns war wichtig, dass unser Softwarepartner über eine zukunftsorientierte und integrations-fähige Lösung verfügt und uns darüber hinaus die Sicherheit für eine längerfristige Zusammenarbeit bieten kann. „Bei DAKOSY fühlen wir uns gut aufgehoben“, erläutert Helge Kunst, IT-Leiter bei TRIXIE den Entscheidungsprozess für DAKOSY als Softwaredienstleister.

Sicher, entlastend und zeitsparend
Inzwischen wird seit einem Jahr erfolgreich mit DAKOSY GE gearbeitet und die Software konnte individuell und passgenau mit dem internen ERP-System verbunden werden. Alle im System vorhandenen Daten, die für die Zollabwicklung benötigt werden, werden über EDI-Schnittstellen automatisiert nach ZODIAK GE übertragen. „Wir wollten vermeiden, dass wir Daten, die in unserem System bereits vorhanden sind, nochmal in der Zollsoftware erfassen müssen. Jetzt melden sich die Mitarbeiter in DAKOSY GE an, kontrollieren ihre Vorgänge, ergänzen gegebenenfalls einige Daten und senden die Zollanträge per Knopfdruck an das deutsche Zollsystem ATLAS. Auch die Rückmeldungen von ATLAS spielen wir automatisiert in unser System zurück, sofern wir diese für unsere weitere logistische Steuerung benötigen“, erläutert Florian Schmidt, Software Engineer bei TRIXIE, der für die Realisierung der Schnittstellenkommunikation verantwortlich war. Dass die Automatisierung des Zollprozesses auch bis zum Wareneingang im Lager von TRIXIE in Tarp reicht, findet er besonders gelungen. Denn dadurch kann sichergestellt werden, dass die verplombten Container der LKWs erst geöffnet und entladen werden, wenn die Lagermitarbeiter die ATLAS-Meldung „Entladeerlaubnis“ empfangen haben.

Auch Inken Thordsen-Kumke, Sachbearbeitung Transportlogistik / Zollwesen bei TRIXIE, gefällt die tägliche Arbeit mit DAKOSY GE gut: „Die Software ist sehr bedienerfreundlich. Durch die Integration des elektronischen Zolltarifs ist es so gut wie unmöglich, fehlerhafte Anmeldungen zu versenden. Jede Warennummer, die wir übermitteln, wird automatisiert mit den zollseitigen Vorgaben abgeglichen.“ Als ebenfalls zeitsparend und entlastend bewertet sie die Import Message Platform mit den Funktionen Auto-IMP und Auto-Verwahrerwechsel. Durch die automatisierte Bestätigung der Zollanträge an ATLAS kann die Verzollung zeitnah nach Löschen der Sendung erfolgen, ohne dass eine manuelle Überwachung erforderlich ist.

Über TRIXIE:
Bei der TRIXIE Heimtierbedarf GmbH & Co. KG stehen Heimtiere seit über 45 Jahren im Mittelpunkt. Mehr als 8.500 Fachhandelskunden in über 88 Ländern in der ganzen Welt beziehen Artikel von dem in Tarp ansässigen Unternehmen. Bei TRIXIE arbeiten mehr als 480 Mitarbeiter in Festanstellung und über 100 Aushilfen. 50 Mitarbeiter im Außendienst und zwei Merchandiser sind für die Kunden in Deutschland, Österreich, England, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg unterwegs.