Wie Zollprozesse im Hamburger Hafen effizienter abgewickelt werden können

Gemeinsame Pressemeldung des VHSp und DAKOSY (August 2018)

Gemeinsame Live-Präsentation des Zollamtes Waltershof, des Vereins Hamburger Spediteure und DAKOSY / Schnellere Zollprozesse durch Einbeziehung der Import Message Platform

Die Zollabwicklung kann im Hamburger Hafen schnell, effizient und reibungslos erfolgen. Davon konnten sich am 29. August 2018 im Rahmen einer Live-Präsentation, zu der das Zollamt Waltershof, der Verein Hamburger Spediteure (VHSp) und DAKOSY eingeladen hatten, rund 85 Spediteure überzeugen. Im Rahmen des 5. VHSp Zoll-Workshops simulierten der Zoll und DAKOSY auf zwei Leinwänden beispielhafte Importprozesse beginnend mit der Schiffsankunft bis zum Hinterlandtransport. DAKOSY demonstrierte auf dem einen Bildschirm, wie die Wirtschaftsbeteiligten - Reeder, Spediteur, Zollanmelder und Terminal – Importprozesse unter Einbeziehung aller IMP-Funktionen abwickeln können, während der Zoll auf dem anderen Bildschirm seinen korrespondierenden Arbeitsfluss vorstellte. Ein erstes Beispiel zeigte den optimalen Prozess. Alle Eingaben der Beteiligten erfolgten frühzeitig und waren stimmig; der Zoll konnte den Prozess somit sofort freigeben. Im zweiten Beispiel war die Warenbeschreibung nicht eindeutig, so dass der Zoll eine Beschaumaßnahme anordnen musste. Er informierte die Wirtschaftsbeteiligen aber wiederum so frühzeitig, dass sich alle rechtzeitig auf die Verzögerung im Importprozess einstellen konnten.

In der sich anschließenden Diskussion diskutierten die Spediteure weitere Besonderheiten, die einem reibungslosen Importprozess im Wege stehen können. Dabei wurde deutlich, dass die Nutzung der digitalen Plattform in den meisten Fällen für eine schnellere Problemlösung und Abwicklung gesorgt hätte, da der Informationsfluss zwischen den Beteiligten optimal unterstützt wird. Abschließend dankte Thomas Schröder, Stellvertretender Geschäftsführer des Vereins Hamburger Spediteure e.V. dem Zollamt für die kooperative und sehr gute Zusammenarbeit, da nur dadurch die Zollabwicklung im Hamburger Hafen einen Digitalisierungsgrad erreicht habe, der die Wirtschaft wie in kaum einem anderen europäischen Hafen unterstützt. Gleichzeitig warb er bei seinen Mitgliedern eindringlich dafür, die IMP künftig verstärkt zu nutzen. Denn nur mit ihren intelligenten Funktionen und Automatismen sowie der Bereitschaft des Zolls, diese für seine Prüfungen zu nutzen, seien vereinfachte und damit effiziente Zollprozesse für den Hamburger Hafen umsetzbar.